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Kontakt
Karlsruher Institut für Technologie
Lehrstuhl für Interaktive Echtzeitsysteme

Prof. Dr.- Ing. Jürgen Beyerer
c/o Technologiefabrik
Haid-und-Neu-Str. 7
76131 Karlsruhe

Tel:  +49 721 - 608 45910

Willkommen am Lehrstuhl für Interaktive Echtzeitsysteme

IES

Prof. Dr.-Ing. J. Beyerer

Aktuell

 

Vorlesung Mustererkennung

Sehr geehrte Studierende,

da die Vorlesung Mustererkennung nicht in gewohnter Weise stattfinden kann, haben wir die Aufnahmen der Vorlesung der zurückliegenden Jahre für Sie bereitgestellt. Opencast Informatik KIT - Mustererkennung . Die Folien im pdf-Format finden Sie unter Vorlesung Mustererkennung.

Bis die Vorlesung wieder im Hörsaal stattfinden kann, sollten Sie im Wochenrhythmus die Mitschnitte der einzelnen Vorlesungstermine anschauen/anhören und dann nochmals die Folien gründlich durchschauen, ob Sie auch alles verstanden haben.

Um Verständnisfragen zu klären, werden im zweiwöchigen Rhythmus virtuelle Sprechstunden über Zoom stattfinden. Der erste Termin ist Mittwoch, der 06.05.2020, um 14.00 – 15.30 Uhr. Eine Beschreibung, wie Sie der virtuellen Sprechstunde beitreten können, finden Sie im ILIAS-Kurs zur Vorlesung.

Bitte schauen Sie auch immer wieder nach Neuigkeiten zur Vorlesung Mustererkennung auf dieser Seite.

Klausur Automatische Sichtprüfung und Bildverarbeitung

Eine Klausureinsicht kann aufgrund des Coronavirus aktuell nicht stattfinden.

Klausur Mensch-Maschine-Wechselwirkung

Achtung: Die zunächst auf den 16. April 2020 verlegte Prüfung kann wegen der vorläufigen Aussetzung des Studienbetriebs am KIT an dem genannten Termin leider nicht stattfinden. Ein Ersatztermin kann in der momentan unsicheren Lage noch nicht verlässlich geplant werden. Falls Sie sich bereits zur Prüfung angemeldet haben, werden Sie per E-Mail informiert werden, sobald ein Ersatztermin in Aussicht steht. Sollten Sie sich noch nicht angemeldet, aber Interesse an der Prüfung haben, schreiben Sie bitte ein E-Mail an mmwab@iosb.fraunhofer.de. Der bisherige Nachholtermin 29. Juli bleibt bis auf Weiteres bestehen.

  • Schriftlich: Prüfungsdauer 60 Minuten, Gesamtdauer 90 Minuten
  • Ort: Gaede-Hoersaal
  • Termine:
    • 16. April 2020, 11 Uhr entfällt; Ersatztermin wird bekanntgegeben, sobald er geplant werden kann 
    • 29. Juli 2020, 11 Uhr (Nachholtermin, Anmeldung über Campus-Management bis 22. Juli)

Probabilistiche Planung

Bitte beachten Sie, dass die Vorlesung Probabilistische Planung nicht länger angeboten wird. Die Unterlagen zur letzten Vorlesungsreihe finden sie hier.

Neue Adresse

Der Lehrstuhl ist an einen neuen Standort in der Technologiefabrik umgezogen.

Lehrbuch zur Mustererkennung

Am 11. Dezember 2017 erschien das Lehrbuch "Beyerer, Richter, Nagel: Pattern Recognition: Introduction, Features, Classifiers and Principles". Weitere Information finden Sie auf der Seite des De Gruyter Verlags.

Vorlesungsangebot
Das Vorlesungsangebot des Lehrstuhls finden Sie hier.

Lehrbuch zur Automatischen Sichtprüfung
Am 30. September 2012 erschien das Lehrbuch "Beyerer, Puente León, Frese: Automatische Sichtprüfung, Grundlagen, Methoden und Praxis der Bildgewinnung und Bildauswertung". Weitere Information finden Sie auf der Lehrbuch-Seite oder auf der Seite vom Springer-Verlag.

Karlsruher Zentrum für Materialsignaturen
Der Lehrstuhl für Interaktive Echtzeitsysteme hat sich mit anderen Instituten des KIT und dem Fraunhofer IOSB zum Karlsruher Zentrum für Materialsignaturen KCM zusammengeschlossen. Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des KCM.

Bachelor-, Master-, Studien- und Diplomarbeiten zu vergeben: Weitere Informationen finden Sie hier.

 
 
 
Ein CAEX-/OPC-UA-basiertes Engineering-Framework für die ProVis-Production Suite
Typ:

Diplomarbeit

Diplomandin:

Miriam Ebel

Betreuer:

Dr.-Ing. Olaf Sauer

Status:

abgeschlossen

Abgabedatum:

Juni 2007

Forschungsprojekt:

Produktionsleitsysteme

Adaptivität und Interoperabilität von Teilsystemen in Produktionsanlagen sind zwei der Hauptaugenmerke zukünftiger Entwicklungen in der Automatisierungs- und Leittechnik. Heutige automatisierte Produktionsanlagen sind sehr komplex, hochgradig verteilt und müssen häufig aufwändig angepasst werden, da neue Technologien verwendet werden oder sich neue Sachverhalte auf Grund von Kapazitäts- und Produktänderungen ergeben. Die erwähnten Änderungen führen nicht nur zum räumlichen 'Verschieben' von Anlagen innerhalb eines Werkes führen. Darüber hinaus müssen die steuernde Software von Maschinen und Anlagen, zum Beispiel speicherprogrammierbare Steuerungen (SPSen), angepasst werden. Ebenso ist es nötig die Informationstechnik entsprechend zu verändern, die den Anlagensteuerungen überlagert. Dies führt zu hohen Aufwendungen. Der relative Anteil an Engineering-Kosten steigt kontinuierlich, daher trägt er maßgeblich zur Effizienz von Anlagen bei. In Summe betragen die Kosten von Engineering-Aufgaben rund zwanzig bis fünfundzwanzig Prozent des Invests für eine Anlage in der Automobilindustrie. Dies ist größtenteils bedingt durch inkonsistente Datenmodelle, zu lange Inbetriebnahmezeiten und schwer pflegbare, komplexe Systeme. Des Weiteren entwickeln sich Kundenanforderungen und Technologien ständig weiter, woraus eine steigende Anzahl von Produktvarianten und -derivaten im Lebenszyklus einer Produktfamilie resultiert. Die Planungshäufigkeit steigt also und neue Varianten müssen mit den existierenden Produktionsanlagen hergestellt werden können. Die Planungskosten stehen hierbei der Planungssicherheit gegenüber; die steigenden Änderungskosten fordern die Planungsflexibilität und die zunehmende Variantenvielfalt die Planungskomplexität heraus. Um dem zu begegnen, müssen Planung und Betrieb immer mehr zusammen wachsen, um zum Beispiel operative Systeme schon vor der Inbetriebnahme verfügbar zu machen.

Weiterhin werden Werkzeuge der 'Digitalen Fabrik' bisher nur zur Planung von Produktionssystemen eingesetzt, den laufenden Betrieb hingegen unterstützen 'Manufacturing Execution Systeme'. Die Aufgabe besteht nun darin, Daten aus der 'Digitalen Fabrik' für 'MES-Komponenten' verfügbar zu machen. Dies soll mit Hilfe von neutralen Austauschformaten, wie zum Beispiel XML, geschehen. Dadurch sollen Produktionsanlagen und überlagerte IT-Systeme parametrisiert und virtuell in Betrieb genommen werden können. Die Wiederverwendbarkeit ist also der Schlüssel für hohe Planungsproduktivität und Kosteneffizienz. Für einen durchgängigen Datenaustausch zwischen den vielen heterogenen Systemen in dieser Welt, müssen standardisierte Schnittstellen zwischen ihnen geschaffen werden.

Ziel der Diplomarbeit war es, ein prototypisches Engineering-Framework als Demonstrator zu entwickeln, an dem die zuvor skizzierten Anwendungsfälle exemplarisch darstellbar sind. Es soll möglich sein, Anlagen einfach, schnell und sicher in ein Produktionssystem zu integrieren und Änderungen an den im Produktionssystem bereits vorhandenen Anlagen automatisch zu erkennen und zu behandeln. Der dafür zu realisierende Datenaustausch sollte mit Hinblick auf die Wiederverwendbarkeit der Informationen nicht mit Hilfe proprietärer Schnittstellen gelöst, sondern nur mittels einheitlicher Konzepte unterstützt werden. Ein umfassender Ansatz ist es, die Informationen mit Hilfe eines Metamodells in eine einheitliche Form zu bringen, um dadurch eine Vereinfachung der zu erbringenden Zuordnungsleistung zu erreichen. Hierfür wurde eine XML-basierte Sprache (Computer Aided Engineering Exchange) für das statische Datenmodell ausgewählt und ein Kommunikationsmechanismus (OPC Unified Architecture) für das dynamische Datenmodell entwickelt. Ein intelligentes Engineering im Sinne eines plug-and-work sollte in dieser Arbeit bewerkstelligt werden.

Auszeichnung

Diese Arbeit wurde mit dem FZI-Preis des Fördervereins Forschungszentrum Informatik für die beste Diplomarbeit an der Fakultät für Informatik im Jahrgang 2007/2008 ausgezeichnet.