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Multisensorielle Überwachung von Liegenschaften durch mobile Roboter

Konferenzbeitrag

Links:
Autoren:

Thomas Emter
Christian Frey
Helge-Björn Kuntze

Quelle:

Robotik 2008, VDI-Berichte Nr. 2012, VDI-Verlag, 2008.

Seiten:

277-279

Konferenz:

Robotik, München, 11.-12. Juni 2008

In Innen- und Außenbereichen von gefährdeten öffentlichen und industriellen Objekten (z. B. Stadien, Wasser- und Kraftwerke, Chemieparks, etc.) operierende und multisensoriell ausgerüstete Serviceroboter können einen entscheidenden Beitrag zum Schutz vor terroristischen und kriminellen Bedrohungen liefern. In bestimmten Bereichen sind Roboter effizienter und zuverlässiger als Wachpersonal. So sind sie in der Lage weitgehend autonom zu patrouillieren, verdächtige und gefährliche Situationen automatisch zu detektieren und diagnostizieren sowie geeignete Sicherungsmaßnahmen auszuführen.

Während für die Inspektion von überwiegend klar strukturierten Indoor-Bereichen bereits leistungsfähige Robotersysteme am Markt erhältlich sind, besteht noch ein erheblicher Entwicklungsbedarf an Robotersystemen für Überwachungsaufgaben in komplexen und stark variierenden Außenbereichen. Hier dominieren nach wie vor stationäre Videoüberwachungstechnologien, die gerade in für Objektverdeckung anfälligen Bereichen wenig wirksam sind.

Eine effektive Alternative bietet hierzu das AMROS (Autonome Mobile Roboter für Sicherheits Anwendungen) System, ein auf mobilen Robotern basierendes multisensorielles Sicherheits- und Überwachungskonzept für Inspektionen im Außenbereich, das am Fraunhofer IITB entwickelt wird. Die Möglichkeiten und Fähigkeiten des prototypisch implementierten AMROS Systemkonzeptes werden in dieser Veröffentlichung präsentiert.