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Entwicklung einer agentenbasierten Systemarchitektur für die selbstorganisierte Produktion
Typ:

Diplomarbeit

Betreuer:

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Beyerer
Dipl.-Inform. Thomas Kresken

Status:

abgeschlossen

Abgabedatum:

August 2005

In der betrieblichen Praxis stellt sich das komplexe Problem der Belegung von Ressourcen hinsichtlich der Zuordnung von Fertigungsaufträgen auf knappe Kapazitäten unter Einhaltung vielfältiger Randbedingungen. Unvorhersehbare Maschinenausfälle, Dynamik im Auftragsaufkommen und Unsicherheit in Bezug auf die Durchführbarkeit von langfristigen Belegungsplänen erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit und Flexibilität. Eine zentrale vorausschauende Planung stellt sich vor diesem Hintergrund als problematisch dar.

Im Rahmen dieser Arbeit sollte daher ein Steuerungsansatz entwickelt werden, bei dem durch Agenten repräsentierte Aufträge und Produktionsmittel durch lokale Interaktion Aufträge den Kapazitäten zuordnen. Auftragsagenten nehmen an Verhandlungen mit den für die einzelnen Kapazitäten verantwortlichen Agenten teil, um zeitnah eine Zuordnung der nächsten Auftragsoperation zu erreichen. Dabei werden sowohl die Priorität und das Bestreben der Termineinhaltung der Aufträge berücksichtigt, als auch die Minimierung des Umrüstaufwandes der Maschinen angestrebt. Letzteres soll durch die Verwendung des holonischen Ansatzes ermöglicht werden, bei dem sich Aufträge gleichen Produkttyps zusammenschließen und dann als Interessengemeinschaft an den Verhandlungen teilnehmen.