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Analyse von Planungsdaten im Anlagenkonstruktionsprozess
Typ:

Studienarbeit

Links:
Betreuer:

Dipl.-Inform. Miriam Schleipen

Status:

abgeschlossen

Abgabedatum:

April 2009

Forschungsprojekt:

Produktionsleitsysteme

Die Idee der digitalen Fabrik ist sowohl im universitären als auch im industriellen Umfeld bekannt. Eine durchgängige computergestützte Planung von Fertigungszellen oder -linien, in der der gesamte geometrische Aufbau, aber auch die Ablauflogistik detailliert geplant, simuliert, geprüft und nahtlos in Betrieb genommen werden können, ist bis heute technisch jedoch nicht gelöst. In dieser Arbeit werden Werkzeuge und Daten vorgestellt, die im Planungsprozess einer Anlage eine Rolle spielen. Zuerst werden Programme für den allgemeinen Büroalltag vorgestellt. Die Arbeit mit Dokumenten, Tabellen und Datenbanken steht dort im Vordergrund. Mitarbeiter tauschen sich per E-Mail und Groupwaresystemen aus. Speziell für die Planung verfahrenstechnischer Anlagen werden Rohrleitungs- und Instrumentierungsprogramme vorgestellt. Für die Konfiguration und Programmierung der Steuerungsgeräte stellen die Hersteller der SPSen angepasste Programme zur Verfügung. Gegen Ende des Planungsprozesses kommen Werkzeuge zum Erstellen einer grafischen Benutzeroberfläche ins Spiel, die auch die Steuerung und das Eingreifen des Bedieners in den laufenden Prozess erlauben. Nun verschiebt sich der Fokus auf die Planung fertigungstechnischer Anlagen. Es wird dazu einleitend das Konzept einer Geschäftsprozesssoftware vorgestellt. Danach werden die für die Planung verwendeten CAD-Programme werden vorgestellt. Sie enthalten in vielen Fällen bereits Werkzeuge aus derselben Produktlinie, die für die Ablaufplanung zuständig sind. Spezielle CAD-Programme decken die Erstellung der Elektropläne ab. Nachfolgend müssen zusätzlich zu den SPSen auch Roboter programmiert werden. Die einzelnen Arbeitsplätze dienen der Überwachung und Steuerung dieser Geräte, deshalb muss eine Benutzeroberfläche mit HMI-Software erstellt werden. Um einen offenen, unabhängigen und allgemein akzeptierten Standard zu schaffen, sollten die Anforderungen möglichst vieler Automatisierungsanwender und -hersteller aufgenommen und bei der Entwicklung berücksichtigt werden. AutomationML setzt klar auf offene, frei verfügbare und bewährte Standards. Auf Basis der gemeinsamen Datensprache rückt ein verlustfreier Datenaustausch in der Digitalen Fabrik und im Digitalen Engineering in greifbare Nähe.