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Instanzorientierte Zugriffskontrolle für intelligente Überwachungssysteme
Typ:

Diplomarbeit

Betreuer:

Dipl.-Inform. Hauke Vagts

Status:

abgeschlossen

Abgabedatum:

Februar 2011

Videoüberwachungssysteme sind Gegenstand der aktuellen Forschung. Es existieren zahlreiche Einsatzgebiete, für die die Infrastruktur kontinuierlich ausgebaut wird. Die meisten aktuell eingesetzten Systeme setzen Sicherheitspersonal zur Beobachtung der Videoaufnahmen ein. Dies ist sehr ineffizient, da die Erkennungsrate von Ereignissen in Echtzeit niedrig ist und für größere Systeme viel Personal benötigt wird. Intelligente Videoüberwachungssysteme versuchen durch eine automatisierte Verarbeitung von Sensordaten diesen Problemen zu begegnen. Bei der automatisierten Verarbeitung ergeben sich neue Problemstellungen hinsichtlich des Datenschutzes. Ein Ansatz, der die Umsetzung von Datenschutzzielen unterstützt sind auftragsorientierte Überwachungssysteme. Diese erlauben eine selektivere Erfassung von Sensordaten, indem sie diese mit Hilfe sog. Überwachungsaufträge sammeln und verarbeiten. Aufträge werden durch Orchestrierung instanziierter Dienste zu Workows in einemverteilten System umgesetzt. Diese können von verschiedenen Anbietern bereitgestellt werden. Zur Umsetzung von Anforderungen der IT-Sicherheit und des Datenschutzes müssen geeignete Zugriffskontrollen für diese Dienste und weitere Komponenten des auftragsorientierten Systems zur Speicherung und Erfassung von Sensordaten eingeführt werden. Diese Zugriffskontrollen werden im Rahmen dieser Arbeit eingeführt. Es werden Zugriffe von Benutzern auf Überwachungsaufträge, Zugriffe zwischen instanziierten Diensten der Aufträge, Zugriffe auf gespeicherte Sensordaten und Zugriffe auf die an der Erfassung der Daten beteiligten Sensoren behandelt. Weiterhin werden Möglichkeiten zur sicheren Kooperation zwischen Anbietern von Teilkomponenten oder gesamter auftragsorientierter Überwachungssysteme skizziert.